| Palmitoylethanolamin (Normast®): Was es ist und wie man es anwendet |
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Chronischen Schmerz zu behandeln ist immernoch ein Problem. Viele Patienten erfahren nicht die gewünschten Effekte mit den bekannten Schmerzmitteln und zudem erschweren die Nebenwirkungen den Gebrauch. Die Medizin ist darum seit Jahren ständig auf der Suche nach einer Lösung zur Behandlung von neuropathischen und chronischen Schmerzen ohne Nebenwirkungen.
2010 gab es einen Durchbruch auf dem Gebiet der Schmerzbekämpfung: In den Niederlanden wurde mit Palmitoylethanolamin (PEA)ein neuer Wirkstoff zugelassen, der auch im menschlichen Körper selbsthergestellt wird und unter dem Markennamen „Normast®“ im Handel erhältlich ist. Er hat eine stark schmerzlindernde Wirkung bei verschiedenen schweren Schmerzsyndromen, von Herniaschmerzen ( Ischias, Bandscheibenvorfall) bis zu Fußschmerzen bei Diabetes. PEA aktiviert das eigene Immunsystem gegen den Schmerz, was außergewöhnlich ist. Es folgt eine kurze Darstellung über diesen ungewöhnlichen Wirkstoff.
Höchste Zeit für einen Durchbruch mit neuem Schmerzmittel: Normast® Es ist inzwischen höchste Zeit für einen Durchbruch auf dem Markt für Schmerzmittel. So hat beispielsweise der Rheumatologe Vonkeman von Medischen Zentrum Twente/Niederlande in einer Abhandlung gezeigt, dass allein in den Niederlanden jährlich 5.100 Menschen durch herkömmliche Schmerzmittel Magenblutungen bekommen und mehr als 500 Menschen daran sterben. Mit Normast® ist endlich ein Schmerzmittel (Supplement) der neuen Generation auf dem Markt und die soweit beobachteten Nebenwirkungen sind minimal. Auch alte Menschen können dieses Mittel ohne Probleme einnehmen; Nebenwirkungen oder problematischen Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln bestehen nicht. Normast kann also auch zusammen mit anderen Arzneimitteln eingenommen werden, die vom Arzt verschrieben wurden. Normast®: Von einer Nobelpreiträgerin inspiriertDer körpereigene Stoff Palmitoylethanolamid (PEA) wurde ungefähr vor 20 Jahren erstmals als Mittel gegen neuropathische und chronische Schmerzen benannt. Das geschah durch die italienische Professorin Rita Levi-Montalcini (Turin, Italien), einer Nobelpreisträgerin, die inzwischen über 100 Jahre alt und immer noch bei guter Gesundheit ist. Zu PEA sind inzwischen viele hundert wissenschaftliche Studien durchgeführt worden von Biologen, Physiologen und Ärzten. Auf dieser Website sind deshalb auch Information für Ärzte zu diesem Thema zusammen gestellt. In Italien hat die Firma „Epitech“ die Erkenntnisse von Professor Levi-Montalcini befolgt und Palmitoylethanolamid in einem besonderen Pulver sowie in Tablettenform verfügbar gemacht, so dass es nun von Patienten mit starken Schmerzen eingenommen werden kann. Inzwischen sind mehrer tausend Patienten mit sehr starken Schmerzen mit diesem Mittel behandelt worden - sehr oft mit guten bis beeindruckenden Resultaten. So scheint PEA unter anderem schmerzlindernd zu wirken bei ernsthaften Rücken- und Herniaschmerzen, Gürtelrose-Schmerz, Schmerz beim Abklemmen von Nerven, wie beim Karpaltunnelsyndrom bei Diabetes oder chronischen Kieferschmerzen um nur einige schwerbehandelbare Schmerzsorten zu nennen. [1] [2] [3] [4][5][6][7] [8][9][10][11][12][13][14] Der Wirkstoff lässt sich ohne Probleme einnehmen, auch zusammen mit anderen Schmerzmitteln falls nötig, da keine negativen Effekte auf die Wirkung der anderen Mittel festgestellt wurden. Als Beispiel hier ein Film mit einem Patienten, der selbst Arzt ist und Direktor eines großen Krankenhauses war und der über seine Herniaschmerzen erzählt, die mit herkömmliche Schmerzmitteln nicht einzudämmen waren, aber nach der Behandlung mit Palmitoylethanolamid komplett verschwanden. Normast®: Was es istNormast® ist in Italien, Spanien und einigen anderen Ländern als besondere Form von medizinischer Nahrung zugelassen, als diätetisches Mittel für besondere medizinische Zwecke, und seit Dezember 2010 auch in den Niederlanden als supplement. In den Niederlanden wurde Normast wird durch die Firma „Ergomax“, die das Produkt auch vertreibt.(Details dazu weiter unten). Die Kosten betragen ca 26 € pro Packung mit zwanzig 600 mg Tabletten. Normast®: EigenschaftenDas Schmerzmittel Normast mit dem Wirkstoff Palmitoylethanolamid (PEA) weist eine Anzahl wichtiger und interessanter Eigenschaften und Aspekte auf: 1. Getestet wurde Normast an mehreren tausenden Patienten mit Schmerzen und Entzündungen; die schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung des Mittels konnte dadurch nachgewiesen werden (vgl. dazu die Literaturliste am Ende dieses Beitrags). 2. Untersucht wurde PEA auch durch Biologen und Pharmakologen in über 100 Studien: Noch nie wurde ein medizinisches Diätpräparat so ausführlich erforscht. 3. Effektivität und Verträglichkeit getestet bei Harniaschmerzen, diabetischen neuropathischen Schmerzen, chronischen Kieferschmerzen, Karpaltunnelsyndrom, Trigeminusneuralgie und Ekzemen. 4. Einfach einzunehmen, als schnell lösliches Pulver unter der Zunge zu Beginn der Behandlung und danach in Tablettenform. 5. Ohne Probleme einzunehmen neben anderen Arznei- und Schmerzmitteln. 6. Gute Schmerzlinderung, manchmal sogar besser als durch bekannte Schmerzmittel. 7. Die soweit bekannten Nebenwirkungen sind minimal. 8. Effektiv und patientfreundlich auch bei alten und sehr alten Patienten. 9. Und schließlich: PEA ist ein körpereigener Stoff, den wir selbst in unseren Zellen herstellen, wo er als natürliches Schmerzmittel und entzündungshemmend wirkt. Zur Einnahme von NormastUm Patienten schnell und effektiv mit diesem körpereigenen Schmerzmittel zu versorgen wurden kleine Säckchen mit Pulver entwickelt, die man 2 mal täglich unter der Zunge zergehen lässt. Normast wird dann direkt über die Mundschleimhaut im Blut aufgenommen und kann sofort wirken. In der ersten Packung sind 20 kleine Säckchen enthalten die für 10 Tage reichen. Danach geht man über zur Einnahme von 600 mg Tabletten für ein bis zwei Monate; auch hier nimmt man 2 Einheiten pro Tag. Bei sehr starken Schmerzsymptomen wie Rücken- und chronischen Herniaschmerzen wird geraten, das Pulver über einen längeren Zeitraum einzunehmen. Meistens merken die Patienten zwischen der 2ten und 5ten Woche, dass die Schmerzen nachlassen, in manchen Fällen setzt die Wirkung auch schon direkt nach der Einnahme ein. Nachdem die Wirkung eingetreten ist, ist es ratsam, die Dosis etwas zu verringern und dann 2 Tabletten von 300 mg ein zu nehmen. Sollte der Schmerz sich wieder einstellen, sollte man eine 10-tägige Phase einfügen, in der man wieder auf das Pulver zurückgreift. Nebenwirkungen sind nicht bekannt. In den ersten Tagen kann jedoch ein Gefühl von Wärme im Gesicht entstehen, da der Wirkstoff die Blutgefässe etwas weiten kann. Auch im Hinblick auf die gleichzeitige Einnahme andere Arzneimittel sind keine Nebenwirkungen zu erwarten. Auch für eine große Anzahl alter Patienten ist PEA getestet worden und auch bei dieser Patientengruppe sind bisher keine Probleme aufgetreten. Unsere älteste Patientin ist 90 Jahre alt und reagierte gut auf die Behandlung, ohne Nebenwirkungen. Auf dieser Website finden Sie viele Artikel zu Normast, und zur wissenschaftlichen Basis von Normast. Ärzte, die mehr wissen möchten über Normast, können Prof. Dr. Jan Keppel Hesselink jederzeit kontaktieren. Indikation für Normast®Die Indikation ist neuropathischer Schmerz und die Kategorie, in der das Mittel gegeben wird, ist die der Stoffwechselstörung. Der Körper stellt bei Schmerzen und Entzündungen zu wenig dieses Stoffes her und da der Stoff Palmitoylethanolamid nicht zureichend vorhanden ist, spricht man von einer Stoffwechselstörung auf dem Gebiet der Synthese dieses körpereigenen schmerzlindernden Stoffes. Da die Produktion von PEA durch die körpereigenen Zellen nicht weiter erhöht werden kann, ist das Zufügen von exogenem Palmitoylethanomlamid eine deutliche Form von Substitutionstherapie. Beispiel eines Patienten mit erheblichen Herniaschmerzen, selbst Arzt, und wie er auf Normast reagierte.
Referenties [1]: | La palmitoiletanolamida (Normast) en el dolor neuropatico cronico por lumbociatalgia de tipo compresivo: estudio clinico multicentrico. | Dolor | 2010, 25:35-42 [2]: | Efficacy of palmitoylethanolamide in patients with painful neuropathy. A clincial and neurophysiological open study. Preliminary results. | , Volume 4, Issue 1, May 2010, Page 77. | [3]: | P1577: The carpal tunnel syndrome in diabetes: clinical and electrophysiological improvement after treatment with palmitoylethanolamide | Eur J Neurol | 2010: 17(S3):295. [4]: | Palmitoylethanolamide vs NSAID in the treatment of TMJD Pain | Journal of Dental Research | 2010: 89(Special Issue B) [5]: | Adjuvant topical therapy with a cannabinoid receptor agonist in facial postherpetic neuralgia. | J Dtsch Dermatol Ges. | 2010 Feb;8(2):88-91. Epub 2009 Sep 10. [6]: | Effect of palmitoylethanolamide-polydatin combination on chronic pelvic pain associated with endometriosis: preliminary observations. | Eur J Obstet Gynecol Reprod Biol. | 2010 May;150(1):76-9. Epub 2010 Feb 21. [7]: | Misdiagnosed chronic pelvic pain: pudendal neuralgia responding to a novel use of palmitoylethanolamide. | Pain Med. | 2010 May;11(5):781-4. Epub 2010 Mar 22. [8]: | Non-specific resistance induced by palmitoylethanolamide. | Toxicon. | 1972 Aug;10(5):485-90. [9]: | Prophylactic efficacy of N-2-hydroxyethyl palmitamide (impulsin) in acute respiratory tract infections. | Eur J Clin Pharmacol. | 1974 Oct 4;7(6):415-9. [10]: | Studies on prophylactic efficacy of N-2-hydroxyethyl palmitamide (Impulsin) in acute respiratory infections. Serologically controlled field trials. | J Hyg Epidemiol Microbiol Immunol. | 1979;23(1):11-24. [11]: | [Prophylactic administration of impulsin to clinically healthy children.--effect on the serum proteins and metabolic activity of granulocytes (author's transl)]. | Cas Lek Cesk. | 1978 Aug 18;117(33):1030-4. [12]: | Adjuvant treatment of atopic eczema: assessment of an emollient containing N-palmitoylethanolamine (ATOPA study). | J Eur Acad Dermatol Venereol. | 2008 Jan;22(1):73-82. [13]: | Topical adelmidrol 2% emulsion, a novel aliamide, in the treatment of mild atopic dermatitis in pediatric subjects: a pilot study. | Acta Dermatovenerol Croat. | 2007;15(2):80-3. [14]: | Pathos, 2010, 17,4:9-14 | |
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