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Neuropathische schmerzen? Schmerztagebuch fuehren!
Ein Schmerztagebuch erleichtert es Ihrem Arzt, sich ein genaues Bild Ihrer neuropathischen Beschwerden zu machen und die Medikation entsprechend anzupassen. Ihnen selbst verdeutlicht das Schmerztagebuch, wie Aktivitäten und Ablenkungen Ihr Schmerzerleben beeinflussen, Ihnen also gut tun. Notieren Sie möglichst alle wichtigen Informationen sofort und nicht erst mehrere Stunden oder Tage im Nachhinein. Denn die Erinnerung ist nicht immer zuverlässig!
Außerdem dokumentieren Sie dort, wie Ihr Wohlbefinden ist, wie gut Sie schlafen und ob Sie Probleme mit der Verdauung haben. Neben dem persönlichen Gespräch mit Ihnen hat der Arzt oder die Ärztin somit weitere Anhaltspunkte, wie gut Sie das Schmerzmittel vertragen.
Die Aufzeichnungen im Schmerztagebuch liefern dem behandelnden Arzt vielfältige Informationen, mit deren Hilfe er die Therapie optimieren kann. So zeigt sich anhand der Angaben, ob die verordneten Medikamente optimale Wirkung entfalten, oder ob sie etwa unerwünschte Begleitwirkungen entstehen lassen, die durch eine Umstellung zu beheben wären. Das Tagebuch hilft auch, den Schmerz genauer zu charakterisieren, als es zum Beispiel durch eine mündliche Schilderung möglich wäre. Es identifiziert Schmerzauslöser und zeichnet den Schmerzverlauf über den Tag nach. 
Brunnen
Ott R, Hinkel M, Scholz OB:Das Elektronische Bonner Schmerztagebuch (EBST): Vorstellung einer PC-Desktop-Version für den stationären Bereich. Verhaltenstherapie 2000;10:160-165 
http://www.schmerzmessen.de/schmerz-messen/das-schmerztagebuch.html 
http://www.iww.de/index.cfm?pid=1314&pk=140533&spid=1290&spk=1284&sfk=67 
Prof. dr.med Jan M. Keppel Hesselink, Januar 2011 
 
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