| Chronisches Blasenschmerzsyndrom, warum und wie behandeln? |
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Warum leiden eigentlich besonders Frauen unter einer oftmals ständigen, in unterschiedlichen Abständen auftretenden, Blasenentzündung? Viele Patienten leiden monate- oder jahrelang unter den Beschwerden, da sie sich scheuen über dieses heikle Thema zu reden. Schmerzen der Harnblase, auch Blasenschmerzen oder Zystodynie genannt, werden meist durch eine Reizung der Blasenwand in Folge einer Entzündung oder Überdehnung ausgelöst. Wenn keine Bakterien gefunden werden sprechen wir von Chronisches Blasenschmerzsyndrom onder Interstitielle Cystitis. Bei der Interstitiellen Cystitis (IC) handelt es sich um eine chronische Harnblasenerkrankung, die durch ausgeprägte Schmerzen im Bereich der Harnblase und der Beckenregion, nicht zu unterdrückendem Harndrang mit extrem erhöhter Miktionsfrequenz sowie ein deutlich erniedrigtes Harnblasenvolumen charakterisiert ist. Auf den ersten Blick stellt sich die IC regelhaft wie eine zunächst akute, später chronisch wiederkehrende Harnblasenentzündung dar, deren Verlauf und Therapie durch das wiederholte Fehlen von Bakterien im Urin scheinbar kompliziert wird. Viele Patienten berichten über schwankende Symptomverläufe, wobei körperlicher und/oder psychischer Stress regelmäßig zur Symptomverstärkung führen. Auffällig ist weiterhin, dass IC-Patienten gehäuft an multiplen Allergien leiden, sowie begleitend eine chronisch entzündliche Darmerkrankung oder eine Fibromyalgie oder Migraene vorliegt. Hinsichtlich der Symptome zeigt sich, dass sowohl bei einer akuten als auch bei einer chronischen Entzündung der Blase diese sich, wenn auch individuell unterschiedlich in der Intensität, sehr ähnlich sind. Charakteristisch für eine Blasenentzündung sind:
Nicht selten tritt bei den Betroffenen weniger ein Schmerz, denn mehr ein ständiges Unbehagen auf, was vielfach dazu führt, dass nicht immer gleich an eine Blasenentzündung gedacht wird. Die Diagnose der chronischen Blasen-Schmerzsyndrome in der Urologie ist nach wie vor eine große Herausforderung. In der Tat wünschen sich Therapeuten und Patienten diese Syndrome rasch und präzise zu diagnostizieren. Trotz der zahlreichen, zum Teil invasiven Therapieansätze kommt es in der Mehrzahl der Fälle nicht zu einer vollständigen Symptomreduktion. Wegen des begrenzten Effektes der konventionellen Therapiemethoden suchen Patienten häufig nach alternativen Heilverfahren. Eine standardisierte, allgemein anerkannte Therapiestrategie existiert zusammenfassend zurzeit nicht. Behandlung Chronische Blase Schmerzsyndrom: Pelvilen ForteIn den letzten Jahren wurde von unserem „Institut für Neuropatischen Schmerz“ in Bosch en Duin, Niederlande, ein neuer interdisziplinärer Ansatz zur Bekämpfung von solche chronische Schmerzen entwickelt. Neu und in Deutschland noch völlig unbekannt ist das orthomolekulaire Supplement Pelvilen Forte. Der Einsatz eines Wirkstoffs, der auch im menschlichen Körper zur Schmerzlinderung hergestellt wird und zudem entzündungshemmend wirkt. Dieser Wirkstoff heißt „Palmitoylethanolamid (PEA)“ und wurde auf der Grundlage von Forschungsarbeiten der italienischen Nobelpreisträgerin Rita Levi-Montalcini entwickelt, die heute 102 Jahre alt und bei guter Gesundheit ist. Unter ihrer Anleitung wird PEA in Italien von der Firma „Epitech“ in Pulver- und Tablettenform hergestellt und ist dort und in einigen anderen europäischen Ländern, wie die Niederlaende, unter dem Markennamen " Pelvilen" fuer Bekkenschmerzen, und „Normast“ fuer alle andere Schmerzen zugaenglich. Tausende Patienten mit starken Schmerzen sind inzwischen mit diesem Mittel behandelt worden; – sehr oft mit guten bis beeindruckenden Resultaten. Pelvilen und Normast wirken schmerzlindernd bei das Chronisches Blasenschmerzsyndrom, aber sicherlich auch bei Rücken- und Bandscheibenschmerzen, Gürtelrose-Schmerz, Schmerzen durch Abklemmen von Nerven, beim Karpaltunnelsyndrom, bei Diabetes sowie bei chronischen Kieferschmerzen – um nur einige schwerbehandelbare Schmerzarten zu nennen. Die Wirksamkeit von Pelvilen und Normast ist auch mitzahlreichen Labor- und Patientenstudien nachgewiesen (siehe Referenzen in unsere website). Terminologie Blase SchmerzsyndromUrsprünglich hieß''interstitielle Zystitis'', änderte den Namen für diese Störung auf''Blase Schmerzsyndrom / interstitielle Zystitis''im Zeitraum 2002-2010.Im Jahr 2007 begann das National Institute of Diabetes and Digestive und Nierenkrankheiten (NIDDK) mit dem Überbegriff Urologische Chronische Beckenschmerzen Syndrome (UCPPS), um Schmerzsyndrome mit der Blase (dh Blase Schmerzsyndrom / interstitielle Zystitis, BPS / IC findet beziehen ) und der Prostata (dh chronische Prostatitis / chronisches Schmerzsyndrom des Beckens, CP / CPPS). Rezent sind Begriffe, die derzeit in Zusätzlich zu BPS / IC''schmerzhafte Blase-Syndrom'',''Blase Schmerzsyndrom''und''überempfindlich Blase Syndrom'', allein und in einer Vielzahl von Kombinationen.Diese verschiedenen Bezeichnungen werden in den verschiedenen Teilen der Welt eingesetzt. |